Kurzgeschichten: Die Erscheinungen

Erscheinungen nenne ich jene Geschichten, die mir willkürlich in den Sinn kommen; die mir aus dem Nichts vor meinem geistigen Auge erscheinen. Thematisch und stilistisch ungebunden sind diese Geschichten Zeugnis meines Inneren, des intuitiven und instinktiven Kerns meines Ichs. Eine Art Seelenschau, wenn man so will und ja, ich will.

So entstehen Geschichten, in denen die Avatare meiner selbst weichenstellende Lebensmomente oder Grenzsituationen menschlichen Seins durchleben. Es ist nicht das Grauen, das diese fiktiven Geschichten vorrangig prägt – vielmehr wird den Hoffnungen. die ein Jeder, so auch ich, in sich trägt Ausdruck verliehen. Vielleicht gar auf die Weltenwende?

Dennoch: Die Fahrwasser dieser Erzählungen bleiben unruhig, denn selten ist vorherzusagen, ob der nächste Tag die Sonne sieht.       

 

LESEPROBEN:

Spurensuche

Sternenkind

 

Weitere Geschichten der Sammlung „Die Erscheinungen“:

  • Finsternis
  • Im Niemandsland
  • Seesand
  • Der Wolf
  • Wo stehe ich?
  • Meine Oma